Seit dem 01.05.2016 gehört LABYRINTH zur Halleschen Jugendwerkstatt gGmbH. Anliegen von LABYRINTH ist es insbesondere, Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu unterbreiten und sie bei der Bewältigung ihrer schwierigen Lebenssituation in den unterschiedlichsten Bereichen zu unterstützen.

 

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13.09.2021

Besuch des Merseburger Schlosses
und die Geschichte von einem Raben und dem Bischofsring

Am 25.08.21 war es soweit und wir Besucher*innen machten mit den Mitarbeiterinnen Frau Purschwitz und Frau Dotzer einen Ausflug nach Merseburg. Dazu trafen wir uns vormittags am Bahnhof in Halle um 9.30 Uhr. Einige holten sich noch einen Kaffee und dann ging es los mit der Straßenbahn nach Merseburg. Wir waren schon alle neugierig, was uns erwartet und wir freuten uns sehr.

Angekommen in Merseburg empfing uns eine Stadtführerin im Schlosshof  und berichtete über die Geschichte des Schlosses. Zum Beispiel, dass es im Jahre 1021 erbaut wurde und schon 1000 Jahre alt ist. Das Schloss stammte aus der romanischen Zeit. Im Anschluss an diese Zeit wurde der Dom erbaut und die Schlossanlage von den wechselnden Herzögen ständig umgebaut.

Es gibt auch eine Geschichte über den Bischofssitz im Schloss Merseburg. Der Bischof war es gewohnt, sich vor dem zu Bett gehen seinen Schmuck (Bischofsring) abzulegen. Am nächsten Morgen war der Ring nicht mehr da und er verdächtigte seinen Diener. Der Diener beteuerte, den Ring nicht zu haben und dennoch wurde er dafür hingerichtet. Als kurze Zeit später eine Renovierung anstand, fanden die Bauleute im Nest eines Raben den Ring.

Die Erkenntnis aus dem Geschehen, man soll sich nicht so schnelle Vorurteile bilden und erst länger nachdenken. Um die Geschichte in Gedanken zu behalten, sind bis heute im Schloss 2 Raben in einem Käfig zu betrachten, die jeden Tag mit vielen Leckereien verwöhnt werden.

Zu all den interessanten Begebenheiten, hatten wir an dem Tag auch tolles Wetter.

Einige von uns besichtigten die Willi Sitte Galerie gleich in der Nähe des Schlosses. Willi Sitte war ein Maler, der schon zu DDR Zeiten einen Namen hatte und bekannt war. Er stammte aus Böhmen und wohnte bis zuletzt im Jahre 2014 in Halle.

Nach der Führung kehrten wir noch in ein Café ein und ließen uns köstlichen Kuchen und Eis schmecken. Wir sind den Mitarbeiterinnen im Labyrinth sehr dankbar für den schönen Tag. Um 15 Uhr fuhren wir dann wieder mit der Bahn heim und freuten uns auf unser Zuhause.

                                                                                             Maike Fischer und Bernhard Dohnke, 08.09.2021